Wachstumsmotor für das Land für
Brandenburg - stark für die Region
In der Uckermark nimmt die Landwirtschaft einen hohen Stellenwert als Wirtschaftszweig ein. Insgesamt sind rund 7,5% der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig. Das sind mehr Personen als im Landesdurchschnitt, der bei rund 4,5% liegt. Der Landkreis ist mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 192.000 ha (das entspricht einem Anteil von 63% der gesamten Kreisfläche) der größte Landwirtschaftskreis in Brandenburg.
Die Konzentration der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung der
Böden im Landkreis liegt im Anbau von Getreide, Ölsaaten und
Futterpflanzen, aber auch der Anbau nachwachsender Rohstoffe
gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Darüber hinaus ist auch der
Tabakanbau in dem Gebiet um Schwedt/Oder sowie der Anbau und die
Verarbeitung von Hanf sehr beachtlich.
Neben der konventionellen Landwirtschaft wird auch ökologischer
Landbau betrieben. Hier arbeiten in dem größten zusammenhängenden
ökologischen Ackerbaugebiet Europas 55 Unternehmungen auf einer
Fläche von 16.226 ha. Diese Flächen befinden sich mehrheitlich in
den Schutzgebieten Schorfheide-Chorin und Uckermärkische Seen.
Speziell in der Viehzucht spielen Geflügel, Rinder und Schweine
eine sehr große Rolle. Zukünftig soll in der Region die Ansiedlung
von Büffeln speziell für die Fleischgewinnung erfolgen. Die in der
Uckermark erzeugten landwirtschaftlichen Produkte werden teilweise
auch direkt hier verarbeitet.











