Einzigartigkeiten in eiszeitlich
geprägter Landschaft.
Die Uckermark weist ein vielfältiges, unterschiedlich geprägtes
Landschaftsbild auf. Man kann noch heute die Entstehung des
Urstromtals, welches durch die Weichselkaltzeit vor rund 15.000 bis
20.000 Jahren geformt wurde, nachvollziehen. Darüber hinaus sind
auch Sanderflächen mit kiesigen-sandigen Ablagerungen,
Endmoränenhöhen sowie ebene und kuppige Grundmoränen im
Landschaftsbild ersichtlich. Im Westen der Uckermark und entlang
der Achse Angermünde – Prenzlau befinden sich zahlreiche Seen.
Diese Seen und die waldreichen Gebiete gehören teilweise zum
Naturpark Uckermärkische Seen und zum Biosphärenreservat
Schorfheide-Chorin.
Insgesamt existieren in der Uckermark 400 Seen. Nach Norden
wird das durch die letzte Kaltzeit geformte Land flacher.
Die Uckermark ist aufgrund seiner Fläche von 3.058 km² der größte
Landkreis Deutschlands und verfügt über die meisten Schutzgebiete.
Rund 63% des Landkreises unterliegt dem Schutzstatus. Auf einer
Fläche von 40.604 ha gibt es rund 62 ausgewiesene
Naturschutzgebiete.
Darüber hinaus gibt es in der Uckermark noch 6 Landschafts-
schutzgebiete, die dem Schutz von Landschaften mit kulturhisto-
rischer oder erholungsbezogener Bedeutung und dem Arten- und
Biotopschutz dienen. Viele dieser Gebiete sind zugleich Bestandteil
der Großschutzgebiete der Nationalen Naturlandschaften.
Die Uckermark besitzt alle drei Großschutzgebietstypen:
Nationalpark Unteres Odertal, Biosphärenreservat SchorfheideChorin
und Naturpark Uckermärkische Seen.
