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Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE)


Zuständige Behörde:

Projektkoordinierung
Kreisverwaltung Uckermark
Jobcenter Uckermark
Projektkoordinierung
Karl-Marx-Straße 1
17291 Prenzlau
Telefon:
03984 70-2356
(Herr Kragl)

Telefon:
03984 70-3156
(Frau Schwarz)

Fax:
03984 70-4952

E-Mail:



Was Sie wissen sollten!

Die Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE) ist ein Instrument der öffentlich geförderten Beschäftigung des SGB II. Sie dient der Erhaltung und Wiedererlangung der Beschäftigungsfähigkeit und insoweit der Erzielung von Integrationsfortschritten. Sie soll Vermittlungshemmnisse abbauen und die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhöhen.

Neben diesem vorrangigen Ziel, dem Erhalt und der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, dient die AGH-MAE der gesellschaftlichen Integration und sozialen Teilhabe arbeitsloser Menschen. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Stärkung kommunaler bzw. gemeinwohlorientierter Strukturen im Landkreis Uckermark geleistet werden.

Die in Arbeitsgelegenheiten verrichteten Tätigkeiten müssen bestimmte gesetzlich normierte Voraussetzungen erfüllen, damit erwerbsfähige Leistungsberechtigte ihnen zugewiesen werden können. Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung können nur gefördert werden, wenn die Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind (vgl. § 16 d Absatz 1 SGB II).

Für den Leistungsberechtigten beträgt die Mehraufwandsentschädigung (zuzüglich zum Arbeitslosengeld II) 1,10 EUR pro Stunde. Eine Anrechnung der Mehraufwandsentschädigung auf das ALG II erfolgt nicht.

Bei der AGH-MAE handelt es sich nicht um eine versicherungspflichtige Beschäftigung. Die Arbeiten im Rahmen dieser Beschäftigung begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts und auch kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne des Sozialgesetzbuches – Viertes Buch – (SGB IV).

Die Kranken- und Pflegeversicherung des Teilnehmers ist im Rahmen der Weiterzahlung der Grundsicherung für Arbeitsuchende gewährleistet. Die Unfallversicherung ist durch den Träger der Maßnahme sicherzustellen.
Die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz mit Ausnahme der Regelungen über das Urlaubsentgelt sind anzuwenden.

 

Welche Grundlagen sollten Sie beachten?

  • § 16d SGB II Leistungen zur Eingliederung
  • Richtlinie des Landkreises Uckermark zur Durchführung des § 16 d des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE) (In der Fassung vom 27.09.2016) [PDF: 315 kB]
  • Orientierungsrahmen zur Richtlinie des Landkreises Uckermark zur Durchführung des § 16d des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE) (Förderperiode Januar 2017 bis 2018) [PDF: 705 kB]

Verfügbare Formulare: