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14. Ausschreibung für den Ehm Welk-Literaturpreis 2018

Ehm Welk war nicht nur Schriftsteller und Journalist gewesen, sondern er betätigte sich in seinen späteren Jahren auch als Leiter einer Volkshochschule. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Uckermark. Mit seinen Büchern, insbesondere mit seiner Kummerow-Trilogie, verschaffte er den Menschen und der Landschaft der Uckermark einen bleibenden Platz in der deutschen Literatur. Ehm Welk verstand es, in seinen Werken den sozialen Raum seiner Figuren mit ihren Ansichten, Begegnungen, Beziehungen und Konflikten gleichermaßen mit satirischen Mitteln und ethischen Fragestellungen zu beleuchten.

In Angedenken an den in der Uckermark geborenen Schriftsteller Ehm Welk stiftet der Landrat des Landkreises Uckermark zur Förderung der Literatur den „Ehm Welk-Literaturpreis“ in Höhe von 2.000 Euro, der alle zwei Jahre verliehen wird. Damit findet die Tradition des 1992 erstmals durch den Landrat des Kreises Angermünde vergebenen Preises ihre Fortsetzung.

Die Entscheidung über die eingereichten Arbeiten wird eine fünfköpfige Jury treffen, die durch die „Uckermärkische Literaturgesellschaft“ berufen wird. Gegen die Entscheidung der Jury ist kein juristischer Einspruch möglich.

Teilnehmen dürfen deutschsprachige Autoren mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Es dürfen eigene selbstverfasste und unveröffentlichte Lyrik- oder Prosatexte in deutscher Sprache eingereicht werden. Die eingereichten Arbeiten dürfen einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten.

Das Manuskript soll

  • in Schriftgröße 12, 1,5-zeilig, (Prosa-Texte ca. 1800 Zeichen pro Seite)
  • bei Prosatexten einen Gesamtseitenumfang bis maximal 20 Seiten bzw.
  • bei Lyriktexten maximal 5 Gedichte, die eine Gesamtseitenanzahl von 10 Seiten (das heißt, 1 Gedicht pro Seite oder 1 Gedicht auf maximal 2 Seiten)

nicht überschreiten.

Die Arbeiten sind an die:


Uckermärkische Literaturgesellschaft e. V.
c/o: Ehm Welk- und Heimatmuseum
Puschkinallee 10, 16278 Angermünde

in 5-facher Ausfertigung per Post, anonym und unter Angabe eines Kennwortes einzusenden.

Dem soll ein geschlossener Umschlag beiliegen, der die Anschrift und Telefonnummer des Bewerbers sowie das Alter und den Beruf enthält. Auch dieser Umschlag ist mit dem Kennwort der Einsendung zu versehen.

Mit dem Einreichen einer Arbeit erklärt sich der Autor mit Veröffentlichungen in Medien und Anthologien einverstanden, die das Anliegen der Ausschreibung befördern.

Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Werke, die bereits verlegt und veröffentlicht worden sind.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist kein Anspruch auf Veröffentlichung verbunden. Der Eingang der Texte wird nicht bestätigt. Die Rücksendung der eingereichten Beiträge ist nur möglich, wenn der Sendung ein ausreichend vorfrankierter mit dem Kennwort versehener Umschlag beigelegt wurde. Es ist nicht vorgesehen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Rückmeldung zu ihren eingereichten Beiträgen zu geben.

Die Preisträger sind gehalten, die Laudatio der jeweils folgenden Preisverleihung zu übernehmen.


Einsendeschluss für eingereichte Arbeiten ist der 30. April 2018.

Die Preisvergabe erfolgt am Sonntag, den 23. September 2018 um 15 Uhr in der Kirche Biesenbrow.