Seiteninhalt

Die Uckermark - eine Wirtschaftsregion am Kreuzungspunkt internationaler Achsen

Im Nordosten Brandenburgs gelegen, zwischen der Hauptstadt Berlin und der polnischen Metropole Stettin (Szczecin) finden Sie einen der größten und schönsten Landkreise Deutschlands. Bereits im Mittelalter prägten Handelsstraßen von überregionaler Bedeutung die Siedlungsstruktur in der Region. Heute bieten ihnen die Städte und Gemeinden der Uckermark eine geostrategisch günstige Lage zum nahen Absatzmarkt der Hauptstadtregion, zu den benachbarten Wachstumsmärkten Mittel- und Osteuropas sowie den skandinavischen und baltischen Wirtschaftsräumen.

Beste Verbindungen zu den Wirtschaftsräumen Europas

Die Infrastruktur der Uckermark ist nach der deutschen Einheit grundlegend ausgebaut worden. Die Bundesautobahnen A 11 (E 28 Berlin – Stettin – Minsk) und A 20 (E 22 Berlin – Rostock – Lübeck, „Ostseeautobahn“) durchkreuzen die Region und schaffen Anbindungen an die transeuropäischen Verkehrsachsen zwischen Nord- und Südeuropa (scandria, Skandinavien-Adria Entwicklungsraum), sowie den Achsen zwischen West- und Osteuropa. Innerhalb einer LKW-Tagesfahrt erreichen Sie aus der deutschen Hauptstadtregion alle wichtigen europäischen Zielmärkte.

Darüber hinaus verlaufen durch den Landkreis wichtige Schienenverkehrs- und Wasserwegeverbindungen in Nord-Süd-Richtung zwischen Berlin und der Ostsee. Der Berliner Hauptbahnhof ist mit stündlich verkehrenden Zügen (RE, IC, ICE) in 90 Minuten zu erreichen. Hervorragende Bedingungen für den schienengebundenen Güterverkehr bietet insbesondere der Wirtschaftsstandort Schwedt/Oder mit den Direktanschlüssen zu den großen Industrieflächen und zum dortigen Industriehafen. Der Schwedter Hafen mit seinem attraktiven Logistikangebot ist Teil der Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) von Berlin- Spandau führend über das polnische Stettin in Richtung Ostsee. Auch der neue Airport Berlin Brandenburg (BER) ist in 90 Autominuten und der Flughafen Stettin-Goleniów in 80 Minuten gut erreichbar.

Starke Wirtschaftspartner bieten große Synergiepotentiale

In der Region finden Sie starke Partner aus vielen Wirtschaftszweigen. Neben einigen auf dem Weltmarkt agierenden Industrieunternehmen in den Städten ist die uckermärkische Wirtschaftsstruktur in der Fläche vor allem geprägt durch kleine und mittelständische Handels-, Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe.

Zu den Branchenschwerpunkten der Uckermark gehören:

  • Kunststoffe/Chemie sowie Mineralölwirtschaft/Biokraftstoffe,
  • Energiewirtschaft/-technologie,
  • Metallerzeugung/-be- und -verarbeitung,
  • Papier,
  • Logistik,
  • Ernährungswirtschaft,
  • holzverabeitende Wirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Gesundheitswirtschaft und
  • Tourismus.

Gewerblich-industrielle Schwerpunktstandorte des Landkreises sind die Städte Schwedt/Oder und Prenzlau. Sie bieten eine Vielzahl von passgenauen Entwicklungsflächen und eine leistungsstarke Infrastrukturversorgung.

Die Stadt Schwedt/Oder gehört zu den großen Industriestandorten Deutschlands, ist ein vom Land Brandenburg ausgewiesener „Regionaler Wachstumskern“ (RWK) und das industrielle Herz der Uckermark. Sie ist Heimat für eine der größten Mineralölraffinerien (PCK Raffinerie GmbH), zwei große Papierwerke (Leipa, UPM), Metall verarbeitende Betriebe (z.B. Butting Anlagenbau GmbH & Co. KG) und zahlreiche für die chemische Großindustrie tätige Dienstleister. Der Standort zieht regelmäßig neue Investoren an. So haben sich in den letzten Jahren zum Beispiel Firmen mit industriellen Anlagen zur Bioethanol-, und Biodieselerzeugung sowie ein Holzpelletierwerk erfolgreich angesiedelt.  

Die Stadt Prenzlau hat mit der wirtschaftlichen Ausrichtung auf die Erzeugung regenerativer Energien einen sehr innovativen Weg eingeschlagen. Mit den angesiedelten Unternehmen der Wind- und Solarwirtschaft (ENERTRAG, aleo solar) und dem weltweit ersten Wasserstoff- Wind- Biogas- Hybridkraftwerk konnte sie ihr Image als "Energie-Kommune" noch verstärken. Zudem besteht ein enges Netzwerk von Unternehmen der Bereiche Metallbe- und -verarbeitung, Mechatronik und Automotive, die ihre Produkte auf dem Weltmarkt anbieten (GEA AWP, vonRoll hydrotec, Perrin). Von besonderer Bedeutung sind auch Unternehmen der Ernährungswirtschaft (z. B. Roseneis, Uckermärkische Milch GmbH).

Daneben haben die großen Landschaftspotentiale der Uckermark mit einem besonderen Reichtum an weiten Feldern, Wäldern, Wiesen und (500!) Seen die „naturbezogenen“ Wirtschaftszweige zu tragenden Säulen der regionalen Entwicklung gemacht. Unternehmen, die durch Qualität, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit in Produktion und Vermarktung einen Wettbewerbsvorsprung erreichen wollen, wissen das Image der Marke „Uckermark“ für sich zu nutzen.

So ist die ökologische Landwirtschaft in der Region genauso zu Hause wie die zahlreichen großen konventionellen Produzenten. Auf die Vertriebsstrukturen der marktstarken Unternehmen der Ernährungswirtschaft kann auch die zunehmende Zahl an regionale Produzenten zurückgreifen. Die Forstwirtschaft und die starke holzverarbeitende Industrie in Milmersdorf und Templin profitieren von den Ressourcen und den Synergiepotentialen in der Region.

Die landschaftlichen, aber auch kulturhistorischen Reize prägen die Region und sorgen dafür, dass sich der Natur- und Aktivtourismus (Wandern, Rad, Wasser) und zunehmend auch der Gesundheits- und Wellnesstourismus zu einem überaus wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Schwerpunkt der touristischen Entwicklung bildet ein südlicher „Tourismusgürtel“, der die Orte Angermünde („staatlich anerkannter Erholungsort“), Templin („staatlich anerkanntes Thermalsoleheilbad“) und Lychen („staatlich anerkannter Erholungsort“) verbindet. Weitere touristische Zentren befinden entlang der Oder, um den Unter- und Oberuckersee sowie weite Teile des Naturparks Uckermärkische Seen und des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Im Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Tourismusregionen 2012/2013“ ging die Uckermark als Sieger noch vor dem Allgäu, dem Bayerischen Wald und dem Schwarzwald hervor.

Lebenswertes Umfeld

In der Uckermark lässt es sich nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut leben und genießen. Die landschaftlich einmaligen Naturräume direkt vor der eigenen Haustür lassen den Feierabendspaziergang zum Kurzurlaub werden. Eine saubere Umwelt mit viel Grün und eine Wasserlandschaft mit 500 Seen schafft Ruhe, Raum und Zeit ob zum kreativen Arbeiten, zum Entspannen oder einfach nur zum Herumtollen. In der Uckermark wächst man gerne auf.

Für Menschen jeden Alters hat die Uckermark einiges zu bieten. Die guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, die Möglichkeit günstig eine Immobilie zu erwerben, die gut ausgebaute Kinderbetreuung, die abwechslungsreichen Kultur- und Freizeitangebote in den Städten wie auf dem Land machen die Region als Lebensort attraktiv. Und bis zur pulsierenden Metropole Berlin ist es auch nicht weit. Gerade deshalb entscheiden sich immer mehr Rückkehrer und Liebhaber der Region für ein Leben in der Uckermark. Die Uckermark ist abwechslungsreicher und vielseitiger geworden, bietet aber nach wie vor viel Platz und Raum für neue Ideen.


Wir freuen uns auf Sie…