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E-Mobilität Rad

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert jährlich im Rahmen der Umsetzung des „Nationalen Radverkehrsplans 2020“ (NRVP) verschiedene Projekte. Das Amt für Kreisentwicklung hat sich am 2. Projektaufruf zum Thema Elektromobilität beteiligt und setzt ab 01.01.2017 das Vorhaben „E=MobilxUM“ – Aufbau einer (E-) Mobilitätsstruktur Fahrrad um.

Die tägliche Nutzung des Fahrrads für die Fahrt zum Arbeitsplatz, Einkaufszentrum, Schule, Kita ist in urbanen, verdichteten Räumen schon jetzt zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch die Verknüpfung der verschiedenen Mobilitätsformen, wie Rad in Verbindung mit dem ÖPNV sind selbstverständlich. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Region soll das Projekt bei der Verkehrsentwicklung in der Uckermark einen Mobilitätswandel in den Köpfen bewirken, bei dem sich alle Verkehrsteilnehmer davon verabschieden, dass die individuelle Mobilität mit dem eigenen Auto der einzig denkbare Weg ist. Die Fahrradmobilität – vor allem die E-Mobilität soll sich als starke und im Alltag häufig nutzbare Alternative etablieren.

Mit Hilfe dieses Projektes sollen verschiedene Fragen beantwortet werden, wie:

  • Welche Anforderungen der E-Mobilität hat der ländliche periphere Raum mit weit entfernt liegenden Ansiedlungen?
  • Wie kann eine flexible, multimodal vernetzte Mobilitätsstruktur für die Uckermark aussehen, wobei die verschiedenen Ansprüche von z. B. Berufspendlern, Schülern und Touristen zu berücksichtigen sind.
  • Fraglich ist, ob eine Verknüpfung von E-Mobilität mit dem ÖPNV bei den Voraussetzungen innerhalb der Uckermark wirtschaftlich sinnvoll und umsetzbar ist.
  • Wie gelingt die Sensibilisierung der Bevölkerung zur Nutzung des Rades?
  • Wo muss welche Ladeinfrastruktur geplant werden, wo ist ggf. die Radinfrastruktur zu verbessern, wo müssen Fahrrad-Ladeboxen installiert werden, in welcher Komplexität ist ein übergreifendes Mobilitätssystem zu denken?
  • Wie können die verschiedenen Angebote auf einer Mobilitätsplattform für alle kommuniziert werden?

 

Verschiedene Ansätze sind in der Uckermark zur Fahrradmobilität bereits vorhanden. Sie binden erste Ansätze der Elektromobilität ein. Es zeigt sich allerdings, dass damit in der Hauptsache touristische Bedarfe bedient werden. Eine zufriedenstellende Lösung für eine Alltagsmobilität per Fahrrad, erst recht unter Einbeziehung ergänzender Mobilitätsformen und neuer Technologien, ist noch nicht erreicht. Somit soll das Projekt E=MOBILxUM dabei unterstützen, eine E-Mobilitätsstruktur Rad für die Uckermark zu entwickeln, welche als Kompass dient und die Richtung zeigt, die die Uckermark in Bezug auf die Mobilität in den nächsten Jahren einschlagen will.

Das Amt für Kreisentwicklung koordiniert die Umsetzung des Vorhabens.

Kooperationspartner sind:

  • die Investor Center Uckermark GmbH,
  • die Tourismus Marketing Uckermark GmbH und
  • die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH.

 

Auch die Tourismusvereine im Landkreis, weitere touristische Leistungsträger sowie die Städte Schwedt, Angermünde, Prenzlau und Templin begleiten das Projekt.

 


Nächste Schritte

Tage der E-Mobilität:

  • 2. September 2017 auf dem Industriefest in Prenzlau
  • 17. September 2017 auf dem Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit und
    Klimafreundlichkeit in der Blumberger Mühle bei Angermünde
  • 14. Oktober 2017 anlässlich des 2. Gesundheitstages in Templin

 

Vorstellung der Datenanalyse mittels Verkehrsmodell im Juli 2017:

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Pressemitteilung

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