Digitalisierung des Gesundheitsamtes Uckermark: Förderprojekte erfolgreich abgeschlossen - Modernisierung geht weiter
Der Landkreis Uckermark hat die mit EU-Mitteln geförderten Digitalisierungsprojekte seines Gesundheitsamtes erfolgreich umgesetzt. Die Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 238.000 Euro stammten aus EU-Mitteln im Rahmen des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst und wurden über das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) bereitgestellt. Grundlage waren zwei Zuwendungsbescheide für die Vorhaben „Systematisches Prozessmanagement und digitale Aktenverwaltung" sowie „Digitale Kompetenzen und IT-Sicherheit fördern".
Landrätin Karina Dörk wertet den erfolgreichen Abschluss als wichtigen Meilenstein für die Gesundheitsversorgung im Landkreis: „Die Digitalisierung unseres Gesundheitsamtes ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – und wir sind dabei, sie konsequent umzusetzen. Mit den nun abgeschlossenen Förderprojekten haben wir wichtige Meilensteine erreicht: Wir haben Prozesse vereinheitlicht, Medienbrüche abgebaut und unsere IT-Sicherheit nachhaltig gestärkt. Das kommt unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern zugute – durch schnellere Abläufe, mehr Transparenz und einen besseren Schutz sensibler Gesundheitsdaten. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam im Gesundheitsamt erreicht haben."
Die Mittel dienten der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für den öffentlichen Gesundheitsdienst im Land Brandenburg. Im Fokus standen technische und prozessuale Modernisierungsmaßnahmen, die den digitalen Reifegrad des Gesundheitsamtes Uckermark nachweislich erhöht haben. Umgesetzt wurden insbesondere der Aufbau eines systematischen Prozessmanagements, der Ausbau der digitalen Aktenführung, Investitionen in moderne Software- und Systemlandschaften sowie umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen, mit denen die digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden sowie IT-Sicherheit und Datenschutz nachhaltig gestärkt wurden.
„Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger, moderner öffentlicher Gesundheitsdienst ist", so die Landrätin. „Mit den umgesetzten Maßnahmen haben wir dafür gesorgt, dass unser Gesundheitsamt auch in zukünftigen möglichen Krisenlagen handlungsfähig bleibt und gleichzeitig im Alltag effizient, bürgernah und rechtskonform arbeitet. Die Digitalisierung werden wir in den genannten Themenfeldern konsequent fortführen und das Gesundheitsamt an die Telematikinfrastruktur anbinden, sodass wir den Anschluss an das bundesweite digitale Gesundheitsnetz herstellen."
Die Vorhaben wurden fristgerecht bis zum 28. Februar 2026 umgesetzt. Die Förderung erfolgte überwiegend ohne eigene finanzielle Beteiligung des Landkreises, ergänzend wurden Eigenmittel für die Projektsteuerung eingesetzt. Die EU-Förderung wurde aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Union im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) refinanziert.
Quelle: Landkreis Uckermark