Grußwort der Landrätin zur Umfrage in der Bevölkerung zur Lebensqualität in der Uckermark
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Uckermärkerinnen und Uckermärker,
Sie haben unsere Umfrage zur Lebensqualität in der Uckermark genutzt, um Ihre Meinung kundzutun, zu benennen was Ihnen wichtig ist, was Ihnen am Leben in unserem Landkreis gefällt und was Ihnen auch nicht gefällt. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich, meine Kollegen aus dem Verwaltungsvorstand der Kreisverwaltung und ich wissen diese Aufrichtigkeit sehr zu schätzen.
Einige Herausforderungen, die Sie benannt haben, sind hier noch einmal offensichtlich geworden: es wurden z.B. Wünsche nach einer Angebotsverbesserung des ÖPNV, der ärztlichen Versorgung, sowie einer bürgernahen Verwaltung von Ihnen formuliert.
Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass diese Themen auch Teil unserer täglichen Arbeit sind, um den Landkreis bestmöglich zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen, damit er für alle ein lebenswerter Ort ist und bleibt.
Oft gibt es Sachzwänge, wie gesetzliche Vorgaben oder finanzielle Beschränkungen, die wir in unseren Handlungsmöglichkeiten mit zu bedenken haben. Ich möchte mich jedoch heute auf das Positive richten und Ihnen auf der nächsten Seite einige Beispiele dafür geben, welche Maßnahmen zu den genannten Herausforderungen durch die Kreisverwaltung schon umgesetzt werden.
Die Umfrage wurde im Rahmen des Fördervorhabens "Zukunftswerkstatt Kommunen" durchgeführt, bei dem es um Lösungswege für Anpassungsstrategien an den demografischen Wandel geht. Nicht nur die Kreisverwaltung, sondern auch die uckermärkischen Städte, Ämter und Gemeinden sowie viele weitere Akteure haben zahlreiche Beispiele Guter Praxis schon jetzt in die Tat umgesetzt - eine Übersicht dazu und weitere Ergebnisse aus dem Vorhaben finden Sie auf dieser Webseite.
Für Rückfragen ist das Amt für Kreisentwicklung und Beteiligungsmanagement für Sie da unter Email: kreisentwicklung@uckermark.de oder Telefon 03984-701180.
Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam für eine lebenswerte Uckermark einstehen.
Ihre Landrätin
Karina Dörk
Maßnahmen des Landkreises
| Thema | Maßnahme des Landkreises |
|---|---|
| Ärztemangel | Der Landkreis Uckermark fördert im Rahmen seiner Förderrichtlinie die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten mit insgesamt 200.000,00 Euro jährlich. Die Anträge der Ärztinnen und Ärzte erstrecken sich auf das gesamte Kreisgebiet. Seit 2023 konnten durch die Förderrichtlinie sieben Arztpraxen und deren Ansiedlung im Landkreis Uckermark erfolgreich unterstützt und somit die Daseinsvorsorgefunktion des Landkreises Uckermark gestärkt werden. |
| Verbesserung des Angebotes des ÖPNV |
Als Aufgabenträger für den kommunalen ÖPNV hat der Landkreis Uckermark gemeinsam mit der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mbH in den letzten Jahren neue Verkehrsangebote wie z. B. den PlusBus-Ring und das kostenlose Schülerticket möglich gemacht. Zusammen mit weiteren Akteuren (z.B. Kommunen und Freizeiteinrichtungen) konnten in der Vergangenheit weitere Verkehrsangebote entwickelt und etabliert werden (z.B. kostenloser Stadtverkehr Templin, Theaterbus, Biber- und Welterbebus, Camping Express). |
| Bürgernahe Verwaltung |
Das digitale Bürgerbüro LISA (Leistungs-, Informations- und Service-Angebot) bietet vielfältige Hilfe- und Beratungsangebote von unterschiedlichen Behörden an zurzeit fünf Standorten (Angermünde, Templin, Lychen, Gartz/Oder und Gramzow). |
| Radwege |
Das 2024 aktualisierte Radwege - und Unterhaltungskonzept bildet die Grundlage für die Unterstützung des Landkreises bei der Pflege und Unterhaltung der wichtigsten Radwege in der Region, die durch die Ämter und Gemeinden durchgeführt wird. |
| Wirtschaftsförderung |
Der durch das Ölembargo stark beschleunigte Transformationsprozess im Landkreis Uckermark hat dazu geführt, dass sich die Wirtschaftsförderungseinheiten der Kommunen angesichts der Transformationsaufgaben neu aufstellen müssen. Auch im Landkreis Uckermark ist eine Neuaufstellung und Neuausrichtung geplant. Im Zuge der geplanten Neuausrichtung der kreislichen Wirtschaftsförderung wird sich der Landkreis personell neu aufstellen, um vorrangig den kreisangehörigen Raum sowie die Gemeinden und Kommunen zu unterstützen. Dabei sollen schwerpunktmäßig die Bereiche Flächenentwicklung, Fachkräftemanagement und Fachkräftesicherung, sowie Lotsendienst als Mittler zwischen den Unternehmen, Gemeinden und Kommunen sowie weiterer Netzwerkpartner. |