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Verfahrensweise

Zur Begründung von Sondereigentum bzw. zur Eintragung eines Dauerwohnrechts bildet die von der Unteren Bauaufsichtsbehörde zu erteilende Abgeschlossenheitsbescheinigung die Grundlage.

Anhand des erstellten Aufteilungsplanes und der Bescheinigung bestätigt die Untere Bauaufsichtsbehörde, dass die Wohnungen und die dazugehörigen sonstigen Räume abgeschlossen sind und somit die Voraussetzungen des Wohnungseigentumsgesetzes erfüllen.

Die Bescheinigung ergeht nicht personen-, sondern sachbezogen.
Antragsbefugt ist nicht nur der Eigentümer, sondern jeder, der ein berechtigtes Interesse an der Erteilung der Bescheinigung nachweisen kann.

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist Grundlage für die von einem Notar zu erstellende Urkunde, die dann im Grundbuchamt geprüft und schließlich ins Grundbuch eingetragen und somit vollzogen wird. Durch die Eintragung des Sondereigentums erlangt der neue Eigentümer die Möglichkeit mit seinem Eigentum nach Belieben verfahren zu können, sofern nicht gesetzliche Vorgaben oder das Eigentum Dritter entgegenstehen.