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Schwedt gehörte im 19. Jahrhundert zu den Städten in Brandenburg mit einem relativ hohen Anteil jüdischer Bürger. Die Zeit des Nationalsozialismus führte zur Vertreibung und der Vernichtung aller Schwedter Juden. Heute erinnern der Friedhof, das Gebäude der ehemaligen jüdischen Schule und das Ritualbad an die Zeit, als Schwedt noch jüdische Bürger hatte.

Im Jüdischen Museum mit Ritualbad Schwedt/Oder kann jüdische Geschichte anfassbar erlebt werden. Das original erhaltene Tauchbad macht die jüdische Tradition des rituellen Tauchens lebendig. Warum musste man überhaupt tauchen, wann und zu welchen Anlässen und welche Traditionen bestimmten das jüdische Leben im Alltag? In der Ausstellung im Synagogendienerhaus werden verschiedene Bräuche und Rituale jüdischer Bürger, wie der Schabbat, Hochzeit, aber auch das Wirken jüdischer Familien in ihrer Stadt, aufgezeigt.