Inhalt

1. Leistungen im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen (§ 58 SGB IX)

Eine große Anzahl behinderter Menschen hat aufgrund des Ausmaßes ihrer Einschränkungen keine Möglichkeit, eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzunehmen. Um ihnen trotzdem die Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben und damit eine Tagesstruktur bieten zu können, gibt es die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM).

Die WfbM leistet einen wichtigen Beitrag, die Leistungs- und Erwerbsfähigkeit von Menschen mit Behinderung zu erhalten, zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherzustellen.

Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme einer Tätigkeit im Arbeitsbereich einer WfbM sind

  • eine absolvierte Zeit im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich der WfbM
  • eine Einschätzung, dass eine Erwerbsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich ist (erfolgt in der Regel durch Gutachten des Rentenversicherungsträgers oder durch einen Facharzt für Arbeitsmedizin).

Zur Inanspruchnahme dieser Leistung stehen im Landkreis Uckermark zwei Leistungserbringer (Uckermärkische Werkstätten gGmbH und Stephanus Werkstätten) mit Standorten in Schwedt, Pinnow, Angermünde, Prenzlau und Templin zur Verfügung.