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Technische Infrastruktur

Wasser- /Abwassernetze, Energieversorgung, Breitbandvesorgung

Der demografische Wandel bringt für die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur völlig neue Herausforderungen mit sich, da in Städten und ländlichen Kommunen die Ver- und Entsorgungseinrichtungen für Frisch- und Abwasser überdimensioniert sein werden. Durch die kleiner werdende Bevölkerung wird es z.B. nicht nur schwieriger, das Geld für die Instandhaltung der Abwasserkanäle aufzubringen, auch deren Zustand und Dichtigkeit leiden und (Fäkalien-) Abwässer können in den Boden und das Grundwasser gelangen, was unter anderem gesundheitliche Gefahren, Umweltqualitätsverschlechterung oder bspw. Überdüngung verursachen kann.

Die vorhandenen technischen Infrastrukturen können nur mit einem erheblichen Aufwand an die demografische Situation angepasst werden.

Allerdings bieten separate Siedlungsstrukturen in ländlichen Räumen gute Chancen, lokale Energiegewinnungs- und Versorgungsinfrastruktursysteme zu etablieren. Mittels einer innovativen Schnittstellenlogik können solche lokalen Systeme an die bestehende Netzinfrastruktur angefügt werden.

Der dünnbesiedelte ländliche Raum in der Uckermark ist für derartige Modellvorhaben zur Erprobung von autarken energetischen Lösungsansätzen besonders geeignet.