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Misshandlung

Kindesmisshandlung meint physische und psychische Gewalt, bei der mit Absicht Verletzungen und Schädigungen herbeigeführt oder aber diese Folgen mindestens bewusst in Kauf genommen werden.

Alle gewaltsamen Handlungen (aus dem Affekt oder als Erziehungsstil) sind Misshandlungen.

Misshandlungen können Kindern durch Eltern, Personensorgeberechtigte oder auch durch Personen zugefügt werden, die zeitweilig mit der Betreuung, Erziehung oder Beaufsichtigung von Kindern betraut sind. In Frage kommen letztendlich aber auch Fremde bzw. den Kindern kaum bekannte Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.

  • Körperliche Misshandlungen sind Stöße, Schläge, Tritte, Stiche, Verbrennungen u.ä.

  • Seelische Misshandlung sind Demütigung, Ängstigung, Ablehnung oder Herabsetzung, Stigmatisierung, das Isolieren von Kindern, das Terrorisieren oder Ignorieren im Sinne des Entzugs elterlicher Aufmerksamkeit oder Ansprechbarkeit und Zuwendung.