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Stärkung der Aktivitäten der Krisenmanagementdienste sowie der Pflege- und medizinischen Zentren

Projekt-Nr.: FKP-0351-21-C

Ziel des (Folge-)Projektes ist es, die gute Partnerschaft der Krisenmanagementdienste der Landkreise Uckermark und Wałcz im Bereich des grenzüberschreitenden Wissensaustausches und der materiellen Ausstattung weiter auszubauen und zu verfestigen.

Da aufgrund der Ansteckungsgefahr die zwischenmenschlichen Kontakte weitestgehend eingeschränkt wurden, müssen auch neue Wege der grenzüberschreitenden Partnerschaft gegangen werden.

Deshalb wollen sich die Projektpartner im Rahmen von Online-Workshops gegenseitig fortbilden und untereinander Erfahrungen austauschen, vor allem über:

  • den aktuellen Stand der Corona-Pandemie sowie zu bewährten Praktiken und neuen Ideen in deren Bekämpfung,
  • die jeweiligen Strukturen der Sanitätsdienste des Katastrophenschutzes zur Betreuung, Versorgung und Unterbringung im Krisenfall, sowie
  • Maßnahmen zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten und Erkrankten (MANV-E) einschließlich Austausch zu solchen Einsatzberichten während der Corona-Pandemie.

Zur verbesserten Pandemiebekämpfung ist im Rahmen des Projektes auch die Beschaffung von verschiedenen Mitteln vorgesehen:

  • Informations- und Kommunikationstechnik für drei Führungs-, Lage- und Schulungsräume sowie für die Krisenstäbe zur Teilnahme an Videokonferenzen und Online-Schulungen,
  • Ausstattung zur Stärkung der behelfsmäßigen Behandlungs- und Betreuungskapazitäten,
  • Desinfektionsausstattung für größere Oberflächen und Materialien.

Das Projekt hat einen Finanzumfang von rund 50.000,00 Euro und wird zu 85 Prozent (42.440,34 Euro) über das Kooperationsprogramm Interreg VA gefördert.

Videokonferenz zum grenzüberschreitenden Katastrophenschutz