Land vergibt erstmals neuen Brandenburgischen Kunstpreis
Das Land vergibt in diesem Jahr erstmals die neu konzipierte Auszeichnung für professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten der bildenden Kunst und stellt dafür insgesamt 55.000 Euro bereit.
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Kulturministerin Dr. Manja Schüle verleihen die Preise am 06. September 2026 im Rahmen einer Festveranstaltung im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst | Dieselkraftwerk Cottbus/Chóśebuz. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden dort mit ausgewählten Werken im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Der Kunstpreis des Landes Brandenburg umfasst insgesamt fünf Auszeichnungen.
- Mit drei Kunstpreisen à 10.000 Euro werden herausragende künstlerische Positionen, die künstlerische Qualität und Relevanz verbinden, ausgezeichnet. Die Preise sind spartenoffen und sollen die Vielfalt der zeitgenössischen bildenden Kunst widerspiegeln.
- Mit dem Preis für ein Lebenswerk des Ministerpräsidenten in Höhe von 15.000 Euro wird das künstlerische Schaffen eines Künstlers, einer Künstlerin gewürdigt.
- Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchsförderpreis der Kulturministerin soll aufstrebende Künstlerinnen und Künstler bei ihrer künstlerischen Entwicklung stärken.
Auf die drei Einzelpreise können sich Künstlerinnen und Künstler, die eine besondere Verbindung zum Land Brandenburg aufweisen – sei es durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen – bis zum 30. April 2026 auf dem digitalen Bewerbungsportal unter https://www.kunst.mwfk.brandenburg.de/ bewerben. Eine Jury entscheidet dann über die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger.
Weitere Informationen stehen unter https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kunstpreis-des-landes-brandenburg/ bereit. Für den Preis für ein Lebenswerk sowie für den Nachwuchsförderpreis kann man sich nicht bewerben. Diese werden auf Vorschlag einer Jury ausgewählt.
Der Brandenburgische Kunstpreis wird seit 2004 vergeben und geht auf eine Initiative der Märkischen Oderzeitung zurück. Von 2005 bis 2023 wurde die Auszeichnung von Werken der Malerei, Grafik und (Klein)-Plastik von der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben. Im Jahr 2024 wurde er erstmals vom Land Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben. Nach einer Pause im vergangenen Jahr wird der Preis nun vom Kulturministerium in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst sowie mit Unterstützung unabhängiger Jurys vergeben.
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur