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Neue Regelungen für die KITA-Notfallbetreuung ab 09.05.2020

Die Kindertageseinrichtungen bleiben weiterhin in der Zeit vom 09. Mai 2020 bis zum 5. Juni 2020 geschlossen. In den Einrichtungen darf weiter nur eine Notfallbetreuung von Kindern in definierten Gruppengrößen erfolgen.

Alle Eltern, die bisher eine Notfallbetreuung bewilligt bekommen haben, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Eltern, die erstmalig eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, müssen einen Antrag stellen (Antrag + Anlage 1 und Anlage 2).

Voraussetzungen für die Notfallbetreuung

Die Voraussetzungen für die Notfallbetreuung sind erfüllt:

  • wenn ein Elternteil einer Tätigkeit nachgeht, die zur kritischen Infrastruktur gehört; die sogenannte "Ein-Eltern-Regelung". Anspruch auf eine Notfallbetreuung haben danach Familien, in denen ein Elternteil in einem Beruf der kritischen Infrastruktur (Anlage 3) arbeitet, der andere Elternteil nicht zu Hause ist und somit eine häusliche, aber auch eine sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden kann. Die Arbeitgeberbescheinigung des anderen Elternteils ist daher zwingend einzureichen.
     
  • für Kinder von Alleinerziehenden, die nicht in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden kann
     
  • für Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind

 

Sollten Sie aufgrund Ihrer Tätigkeit eine Notfallbetreuung für Ihr Kind benötigen, ist beim Jugendamt nachfolgender Antrag mit den Anlagen 1 und 2 zu stellen.

Wichtiger Hinweis zur Kindernotfallbetreuung für alle Eltern!

Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die gleichzeitige Ausweitung der Kita-Notfallbetreuung haben zur Folge, dass immer mehr Eltern ihre Kinder in die Kita bringen werden. Das Jugendamt erwartet einen spürbaren Anstieg ab dem 27. April 2020.

Neben der Antragstellung beim Jugendamt wird dringend empfohlen, auch die jeweilige Kita über die beabsichtigte Inanspruchnahme der Kita-Notfallbetreuung zu informieren.

Auf Grund des sogenannten Notbetriebes werden nicht alle Erzieher*innen für die Notfallbetreuung eingesetzt. Die Einrichtungen planen ihren Personaleinsatz auf Grund der Anmeldungen für eine Notfallbetreuung und müssen dabei beachten, dass das notwendige pädagogische Personal zur Verfügung steht.

Um den Einrichtungen einen Planungsvorlauf zu ermöglichen und um zu verhindern, dass morgens nicht alle Kinder von der Notfall-Kita aufgenommen werden können, sollten alle Eltern ihren Kitas Bescheid geben, dass sie einen Antrag auf Notfallbetreuung gestellt haben und wann die Betreuung beginnen soll.

Zur Umsetzung der Notfallbetreuung haben die Kita-Träger vom Jugendamt folgende Information erhalten:

"Es besteht die Pflicht für Eltern, dem Jugendamt mitzuteilen, wenn die Voraussetzungen für die Bewilligung einer Notfallbetreuung nicht mehr vorliegen bzw. diese nicht mehr benötigt wird. Der weggefallene Bedarf ist nicht nur durch die Eltern beim Jugendamt anzuzeigen, sondern die Entscheidung über die Notfallbetreuung ist durch die Verwaltung aufzuheben. Von daher bitte ich Sie unterstützenderweise, im Einzelfall die Eltern über diese Pflicht zu informieren. Das gleiche trifft auch dann zu, wenn die Eltern einen geringeren Umfang an Betreuungsstunden benötigen gegenüber der bewilligten Stundenzahl."

Download der Anträge