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Gemäß der Vierten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (4. SARS-CoV-2-EindV) in der Änderung vom 08.01.2021 ist ab dem 11. Januar 2021 der Präsenzunterricht an Grundschulen und die Hortbetreuung für Grundschulkinder weiter untersagt.

Die Notbetreuung für Kinder in der 1. – 4. Schuljahrgangsstufe in Schule und Hort wird für folgende anspruchsberechtigten Gruppen von Kindern organisiert:

- Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind

- Kinder, deren Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann; ein Anspruch dieser Kinder besteht auch dann, wenn ein Personensorgeberechtigter im stationären und ambulanten medizinischen oder

- ab 18. Januar 2021 haben auch Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn eine häusliche oder andere individuelle oder private Betreuung nicht möglich ist.

Darüber hinaus haben Kinder grundsätzlich einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht dann ausschließlich auch für Kinder der 5. und 6. Jahrgangsstufe.

Grundsätzlich gilt, dass die häusliche Betreuung absoluten Vorrang hat.

Die Entscheidung über die Notbetreuung in der Schule und im Hort trifft grundsätzlich der Landkreis Uckermark. Gemeinden können im Auftrag diese Entscheidung treffen.

Für die Personensorgeberechtigten, die eine Notbetreuung benötigen, heißt das:

  1. Sie stellen einen Antrag auf Notbetreuung und geben diesen in der Horteinrichtung ab. Bei Schulkindern ist dieser direkt an den Landkreis zu schicken.
  2. Öffentliche Träger von Horten und Schulen können selbst entscheiden, ob Ihr Kind in die Notbetreuung aufgenommen wird. Alle anderen Träger leiten Ihren Antrag an den Landkreis weiter. Alternativ können Sie in diesem Fall auch Ihren Antrag direkt zum Landkreis schicken (auch per E-Mail).
  3. Sollte ein öffentlicher Träger die Notbetreuung ablehnen, sind folgende Unterlagen beim Jugendamt des Landkreises Uckermark einzureichen (per Mail an: notfallbetreuung@uckermark.de).

Formulare

Antrag auf Notbetreuung [PDF: 635 kB] [Microsoft-DOCX: 47 kB]

Anlage 1 - Bescheinigung über die Ablehnung einer Notbetreuung (ist vom Träger der Horteinrichtung auszufüllen) [PDF: 444 kB] [Microsoft-DOCX: 36 kB]

Anlage 2 - Bescheinigung des Arbeitgebers zur Vorlage beim Träger [PDF: 398 kB] [Microsoft-DOCX: 39 kB]


Wir prüfen Ihren Antrag zeitnah und teilen Ihnen die Entscheidung umgehend mit. Bitte legen Sie der Schule oder dem Hort die Bewilligungsbescheide der Notbetreuung vor.

Darüber hinaus ist wieder ein Bürgertelefon für alle Eltern geschaltet, um Fragen auch im telefonischen Kontakt mit den Mitarbeiter*innen des Jugendamtes zu klären (03984 70-2651). Zudem besteht die Möglichkeit, Ihre Fragen auch per E-Mail zu übermitteln (notfallbetreuung@uckermark.de).

Letzte Aktualisierung: 12.01.2021