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Regionale Daseinsvorsorge MORO

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Das Aktionsprogramm gehört zum Forschungsprogramm Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und wird finanziell gefördert.

Es werden bundesweit 21 ausgewählte Modellregionen in dünnbesiedelten, peripheren ländlichen Regionen unterstützt, sich innovativ den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Grunddaseinsvorsorge zu stellen.

Staat und Kommunen sind für die Sicherung der Grunddaseinsvorsorge verantwortlich. Dazu gehören die Bereiche der sozialen Infrastruktur (Schulausbildung, Kinderbetreuung, Kulturangebote, Gesundheitsdienste, Altenpflege, Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz), als auch Bereiche der technischen Infrastruktur (Versorgung mit Energie, Wasser, Telekommunikation, öffentlichem Nah- und Fernverkehr, Post, Abfall- und Abwasserentsorgung).

 

Flyer Regionalstrategie Daseinsvorsorge Uckermark 2030 [PDF: 2,7 MB]

Bevölkerungsentwicklung in der Uckermark

Der Landkreis Uckermark im Nordosten des Landes Brandenburg hat eine Fläche von 3.077 qkm und 121.014 Einwohner, bei einer Dichte von 39 Ew/qkm. Administrativ ist der Landkreis gegliedert in 5 Ämter mit 26 amtsangehörigen Gemeinden und 8 amtsfreie Gemeinden. Die größten Gemeinden sind die Kreisstadt Prenzlau (19.275 Ew), Schwedt/Oder (30.262 Ew), Templin (16.067 Ew) und Angermünde (13.805 Ew).

Die Bevölkerungszahl geht durch Abwanderung und Geburtenrückgang bis zum Jahr 2030 auf ca. 100.000 Ew zurück, was mit einer Erhöhung des Durchschnittsalters von ca. 47 Jahren auf ca. 56 Jahre einhergeht. Die prognostizierte Einwohnerdichte beträgt 2030 ca. 33 Ew/qkm.

Bevölkerungsanalyse 2030 - Szenarien und Ergebnisse [PDF: 8,2 MB]

Aktionsprogramm

Für den Landkreis Uckermark wird in den Jahren 2012/2013 eine "Regionalstrategie Daseinsvorsorge" erstellt, wobei Politik, Fachleute und Infrastrukturträger mit den Bürgern gemeinsame Lösungen finden können. Es sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen, Vorschlägen und Engagement gefragt um eine Handlungsstrategie zur nachhaltigen Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen zu entwickeln.

Der Planungshorizont liegt mit 20 Jahren, deutlich über den der Fachpläne (Landesentwicklungsplan, Schulentwicklungsplan, Nahverkehrsplan etc.).

Mit Hilfe der Regionalstrategie sollen gesetzliche Rahmenbedingungen wie Normen und Richtlinien verändert und den sich entwickelnden infrastrukturellen Gegebenheiten angepasst werden. Es wird die Neuausrichtung von Strategien, Standards und Instrumenten der Raumordnung angestrebt.

In vier Arbeitsgruppen (Infrastrukturbündel) werden mit Hilfe von Status-quo-Analysen und kleinräumiger Bevölkerungsprognosen Gestaltungsszenarien, Erreichbarkeitsmodelle und Anpassungsstrategien erarbeitet. Als Ergebnis sollen Projekte vorliegen, die in den folgenden Jahren umgesetzt werden können.

Infrastrukturbündel

Ansprechpartner

Herr Alexander Bonitz
Amt für Kreisentwicklung, Wirtschaftliche Infrastruktur, Tourismus
Karl- Marx- Straße 1

17291 Prenzlau
Telefon:
03984 70 1880

Fax:
03984 702899

E-Mail: