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15. Ausschreibung für den Ehm Welk-Literaturpreis 2020

Ehm Welk war nicht nur Schriftsteller und Journalist gewesen, sondern er betätigte sich in seinen späteren Jahren auch als Leiter einer Volkshochschule. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Uckermark. Mit seinen Büchern, insbesondere mit seiner Kummerow-Trilogie, verschaffte er den Menschen und der Landschaft der Uckermark einen bleibenden Platz in der deutschen Literatur. Ehm Welk verstand es, in seinen Werken den sozialen Raum seiner Figuren mit ihren Ansichten, Begegnungen, Beziehungen und Konflikten gleichermaßen mit satirischen Mitteln und ethischen Fragestellungen zu beleuchten. 

In Angedenken an den in der Uckermark geborenen Schriftsteller Ehm Welk stiftet die Landrätin des Landkreises Uckermark zur Förderung der Literatur den „Ehm Welk-Literaturpreis“ in Höhe von 2.000 Euro, der alle zwei Jahre verliehen wird. Damit findet die Tradition des 1992 erstmals durch den Landrat des Kreises Angermünde vergebenen Preises ihre Fortsetzung. 

Die Landrätin beruft zur Entscheidung über die eingereichten Arbeiten eine fünfköpfige Jury. Gegen die Entscheidung der Jury ist kein juristischer Einspruch möglich. 

Teilnehmen dürfen deutschsprachige Autoren mit Wohnsitz in den Ländern Brandenburg und Berlin. Es dürfen eigene selbstverfasste und nicht verlegte Lyrik- oder Prosatexte in deutscher Sprache eingereicht werden. Die eingereichten Arbeiten dürfen einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten.

 

Das Werk soll

-        in Schriftgröße 12, 1,5-zeilig, (Prosa-Texte ca. 1800 Zeichen pro Seite)

-        bei Prosatexten einen Gesamtseitenumfang bis maximal 20 Seiten bzw.

-        bei Lyriktexten maximal 5 Gedichte, die eine Gesamtseitenanzahl von 10 Seiten (das heißt, 1 Gedicht pro Seite oder 1 Gedicht auf maximal 2 Seiten)

nicht überschreiten. 

Die Arbeiten sind an den: 

Landkreis Uckermark

Amt für Kreisentwicklung

Karl-Marx-Straße 1

17291 Prenzlau

 in 5-facher Ausfertigung per Post, anonym und unter Angabe eines Kennwortes einzusenden.

 Der Einsendung soll ein geschlossener Umschlag beiliegen, die die Anschrift und Telefonnummer des Bewerbers sowie das Alter und den Beruf enthält. Auch dieser Umschlag ist mit dem Kennwort der Einsendung zu versehen.

 Mit dem Einreichen einer Arbeit erklärt sich der Autor mit Veröffentlichungen in Medien und Anthologien einverstanden, die das Anliegen der Ausschreibung befördern.

 Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Werke, die bereits verlegt worden sind (Druck, Internet, eBook, Hörbuch).

 Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist kein Anspruch auf Veröffentlichung verbunden. Der Eingang der Texte wird nicht bestätigt. Die Rücksendung der eingereichten Beiträge ist nur möglich, wenn der Sendung ein ausreichend vorfrankierter mit dem Kennwort versehener Umschlag beigelegt wurde. Es ist nicht vorgesehen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Rückmeldung zu ihren eingereichten Beiträgen zu geben.

 Die Preisträger sind gehalten, die Laudatio der jeweils folgenden Preisverleihung zu übernehmen.

 Einsendeschluss für eingereichte Arbeiten ist der 30. April 2020.

 Die Preisvergabe erfolgt am Samstag, den 12. September 2020 um 15 Uhr im Haus Uckermark, Hoher Steinweg 17/18 in Angermünde.

 

Preisträger des Ehm-Welk-Literaturpreises

JahrPreisträgerWerk
     
1992

Ingrid Protze (Ferch)

Gedichte

  Walter Flegel (Potsdam)

"Das Schafmädchen"

1994 Matthias Körner (Auras) "Landleben"

1996

Henry Martin Klemt (Frankfurt/Oder) "Brille ab zum Gebet"
1998 Maria Seidemann (Potsdam) "Hütte und Stern" - Bukolische Texte

2000

Hans-Joachim Nauschütz (Frankfurt/Oder) "Fortgehen"
  Dr. Horst Pohl - Sonderpreis für eine niederdeutsche Arbeit - "Kinnerfest"
2002 Jenny Reinhardt (Erkner) "Krokodilmann"

2004

Horst Wolf (Angermünde) "Die Okarina"
2006 René Schmidt (Brodowin) "Ahornsommer"
  Stefan Eikermann (Grimme) "Märkischer Sand"

2008

Marion Boginski (Eberswalde) "Krieger zu Fuß"
2010 Rochus Stordeur (Brüssow) "Verlassenes Haus" - Erzählung

2012

Yvonne Zitzmann (Rangsdorf) "Endmoränen"
  Ralf-Günther Schein (Templin) "Jahresringe"

 2014

Roberto Fiedler (Schwedt/Oder) "Septemberschnee"

 2016

Roland Schulz (Schöneberg/Uckermark)

"Der gebrochene Deich"

2018 Kena Hüsers (Angermünde)

„Die Christanje"