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E-Mobilität im Landkreis Uckermark

Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Uckermark sensibilisiert das Amt für Kreisentwicklung vor allem die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter sowie die Bevölkerung, um einen Mobilitätswandel in den Köpfen der Menschen zu entwickeln, bei dem sich alle Verkehrsteilnehmenden davon verabschieden, dass die individuelle Mobilität mit dem Auto der einzig denkbare Weg ist. Beispielsweise kann sich die emobile Fahrradmobilität als starke und im Alltag häufig nutzbare Alternative etablieren. Insbesondere mit der größeren Reichweite von elektromobilen Fahrrädern sind erhebliche Potenziale für den ländlichen Raum verbunden, die zu einer signifikante Änderung des Mobilitätsverhaltens führen könnten. Grundlage hierfür – passende Infrastrukturvoraussetzungen, wie Radwege für den Alltagsverkehr bzw. passgenaue Verknüpfungen mit dem ÖPNV.

Als Information für die Bevölkerung stellte die Firma „Business auf Rädern“ verschiedene Pedelecs, Lastenräder und E-Bikes mit den relevanten Antriebsarten anlässlich der 2017 durchgeführten Tage der E-Mobilität vor.

Gemeinsam mit der Investor Center Uckermark GmbH, der Tourismus Marketing Uckermark GmbH, der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mbH sowie der Fachhochschule Potsdam und der Firma Business auf Rädern mbH arbeitete das Amt für Kreisentwicklung 2017 an der Umsetzung des Vorhabens „E=MobilxUM“ im Rahmen einer Förderung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Umsetzung des „Nationalen Radverkehrsplans 2020“ (NRVP). Das Vorhaben wurde im Oktober 2017 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beendet.

Am 01.03.2018 fand der erste Workshop zum Thema "E-Mobilität – eine Mobilitätssicherung im ländlichen Raum" im Dominikanerkloster Prenzlau statt.

Über 30 Vertreterinnen und Vertreter aus den uckermärkischen Kommunen, den städtischen Werken sowie den Tourismusvereinen folgten der Einladung von Landrat Schulze.

Intensiv wurde mit Fachreferenten zu diesen Fragen diskutiert:

  • Ist E-Mobilität tatsächlich eine Lösung für die Mobilitätssicherung im ländlichen Raum unter der Berücksichtigung der demografischen Entwicklung?
 
  • Gelingt mit dem Einsatz von CO2-freien E-Autos tatsächlich eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes?
 
  • Sind unsere Bürgerinnen und Bürger bereit, den Zweit-, Dritt- oder Viertwagen in der Familie gegen ein E-Mobil bzw. eCarsharing-Angebot zu tauschen?
 
  • Können sich Unternehmen vorstellen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Jobräder zur Verfügung zu stellen oder lassen sich Produkte neben dem KombiBus auch mit Lastenrädern transportieren?
 
  • Wird der ÖPNV mehr genutzt, erhöht sich der Anteil der Bahnreisenden?

  • Wird die Uckermark als nachhaltige Tourismusregion attraktiver für weitere Zielgruppen von Gästen?

Vorträge/Präsentationen vom 1. Workshop "E-Mobilität - eine Mobilitätssicherung im ländlichen Raum:

Business auf Rädern "Für eine konsequente Mobilitätswende"
BaR_PrenzlauV1_01032018

Amt für Kreisentwicklung "Aufbau einer (E)-Mobilitätsstruktur"       
18-03-01 BST E-Mobilität

RPG Uckermark-Barnim "E-Mobilität –eine Mobilitätssicherung im ländlichen Raum!"
e-mobilitätsworkshop_uckermark_jens_lemme

EU Life – IP ZENAPA EU Life - IP ZENAPA

E-Mobilität für kommunale Einrichtungen und Unternehmen E-Mobilität für kommunale Einrichtungen und Unternehmen

E-Mobilität - Prof. Michael Ortgiese  E-Mobilität als realistische Option für die Uckermark?

 

Dieser erste Workshop sollte als Angebot der Kreisverwaltung verstanden werden, den Austausch der interessierten Akteure und die weitere Entwicklung der E-Mobilität in der Uckermark zu begleiten. Als Anlage sind die Vorträge der Referenten aufgezeigt.

In naher Zukunft wird ein weiterer Workshop zur Vernetzung der Interessen von touristischen Leistungsträgern mit den Umsetzungen der jeweiligen Stadtwerke stattfinden.

2. Workshop zu Mobilitätsansätzen im Landkreis Uckermark

Am 24. Mai 2018 wurde der 2. Workshop zur Vertiefung der Themen der E-Mobilität in Verbindung mit dem ÖPNV durchgeführt. Hier tauschten sich in erster Linie die Ansprechpartner der regionalen Stadtwerke mit Vertreterinnen von Kommunen und Tourismusvereinen aus.

  E-Mobilität_FH Potsdam [PDF: 2 MB]

Anbei ein weiteres Beispiel, welches uns das Clustermanagement Tourismus vorstellte:

E-Mobilität_CarSharing [PDF: 3,1 MB]