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08.10.2019

Freigabe von Flächen für die Futtergewinnung

Als Erleichterung zur Bewältigung der Folgen der langanhaltenden Trockenheit im Sommerhalbjahr können auch Landwirte in Brandenburg die Freigabe von ÖVF-Zwischenfruchtflächen zur Futternutzung beantragen.

Eine Futternutzung von ÖVF-Zwischenfruchtflächen im Jahr 2019 ist ab sofort zulässig.

Die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung ist nicht auf tierhaltende Betriebe beschränkt. Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe können somit nicht-tierhaltende Betriebe den Aufwuchs ihrer ÖVF-Zwischenfruchtflächen tierhaltenden Betrieben zur Verfügung stellen. Die Abgabe des Futters gegen ein Entgelt ist auf privatrechtlicher Ebene zu klären.

Vom Aufwuchs der Zwischenfrüchte / Gründecke / Untersaat sollte jedoch genug auf der Fläche verbleiben, dass er bei Kontrollen erkennbar ist.

Eine Nutzung des Aufwuchses von diesen Flächen in Biogasanlagen ist ausgeschlossen. 

Wer von dieser Regelung Gebrauch machen will, hat dies beim Landwirtschafts- und Umweltamt Uckermark mindestens 3 Werktage vor der geplanten Nutzung der ÖVF-Zwischenfruchtflächen schlagbezogen zu beantragen. Dazu ist momentan ein gesondertes Formular bei der Landwirtschaftsbehörde anzufordern und einzureichen.

Sobald die Veröffentlichung der Allgemeinverfügung im Amtsblatt erfolgt ist, werden wir Sie informieren, dass ab diesem Zeitpunkt ein Anzeigeverfahren ausreichend ist.