Seiteninhalt

28.08.2020

Feststellung des Unterbleibens einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Vorhaben: Ersatzneubau Wehr Lychen

Bekanntgabe des Landeskreises Uckermark

- Untere Bauaufsichtsbehörde -

Der Wasser- und Bodenverband „Dosse-Jäglitz“  hat im Auftrag des Landes Brandenburg, Landesamt für Umwelt, den Ersatzneubau des Wehres in Lychen auf dem Grundstück Templiner Straße (Landesstraße L 23) in 17279 Lychen, Gemarkung Lychen,  Flur 17, Flurstücke 67, 68, 70, 72, 73, 595, 598, 596, 533, 592 und 593 die nach § 59 Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) erforderliche Baugenehmigung beantragt.

Die Wehranlage - Oberpfuhlsee stellt die Verbindung zwischen dem Oberpfuhlsee (Oberwasser) und dem Stadtsee (Unterwasser) her, die an dieser Stelle durch einen ca. 20 m breiten Damm getrennt sind. Der Bestand (inkl. Brückenbauwerk) beansprucht eine Fläche von ca. 122 m². Mit dem Ersatzneubau des Wehres und der Fischaufstiegsanlage als Schlitzpass werden zusätzlich 145 m² bebaut.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens ist auf der Grundlage des § 1 Brandenburgischen Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (BbgUVPG) in Verbindung mit § 7 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) festzustellen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist oder nicht.

Bei dem vorliegenden Antrag handelt es sich um ein Bauvorhaben, für das nach Nr. 13.6.2 der Anlage 1 zum UVPG eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zur Feststellung der UVP-Pflicht durchzuführen ist.

Die Prüfung erfolgte nach Beginn des Genehmigungsverfahrens auf der Grundlage der vom Vorhabenträger vorgelegten Unterlagen sowie eigener Informationen.

Im Ergebnis dieser Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine UVP-Pflicht besteht.

Es kann davon ausgegangen werden, dass durch das Vorhaben erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen nicht hervorgerufen werden. Auf den betreffenden Grundstücken wird die vorhandene Wehranlage durch einen Ersatzneubau ersetzt.

Eine Veränderung der Wasserqualität ist nicht zu befürchten. Die Errichtung des Bauvorhabens führt zu keiner erhöhten Belastung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Tiere und Pflanzen und zu keiner Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit.

Die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Uckermark gibt hiermit das Ergebnis der allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls zur Feststellung der Umweltverträglichkeit gemäß § 5 Abs. 2 UVPG bekannt.

 

Diese Feststellung ist nicht selbstständig anfechtbar.

 

Prenzlau, den 28.08.2020                                                      

Karina Dörk
Landrätin