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20.08.2021

ASP: Gefährdetes Gebiet wird erweitert

Positiver Fall bei einem Wildschwein

Der Landkreis Uckermark hat die bestehende Pufferzone zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest sowie das gefährdete Gebiet erweitert. Notwendig wurde das durch einen vor wenigen Tagen nachgewiesenen positiven Fall bei einem Wildschwein, das im Gebiet des Nationalparks Unteres Odertal erlegt wurde. Von der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) sind Bereiche und Ortsteile der Stadt Schwedt, des Amtes Oder-Welse und der Stadt Angermünde betroffen. Von der Sperrzone I sind Bereiche und Ortsteile in den Ämtern Gartz und Oder-Welse sowie in den Städten Angermünde und Schwedt betroffen.

Details zu den in diesen Gebieten geltenden Maßnahmen und Anordnungen sind in einer Tierseuchenallgemeinverfügung festgelegt. Sie ist auf der Internetseite des Landkreises www.uckermark.de zu finden.

Eine Kernzone musste bisher nicht eingerichtet werden, da sich der Fundort des Wildschweins auf der östlichen Seite des ASP-Schutzzauns befindet. Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt macht darauf aufmerksam, den bestehenden Zaun nicht zu beschädigen und vor allem die Tore geschlossen zu halten. Nur so kann er seine volle Wirkung entfalten. Jäger und Landwirte sind aufgerufen, jedes verendet aufgefundene Wildschwein umgehend dem Veterinäramt zu melden.

Karte der Restriktionsgebiete