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Datum: 23.10.2026

Regionaler Fachtag »Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit gestalten - gemeinsam, praxisnah, regional« für Fachkräfte aus dem Landkreis Uckermark

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sollen mehr Angebote der Jugendarbeit in der Uckermark nutzen können und bessere Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe finden. Dieses Ziel haben sich Vertreter von Jugendeinrichtungen, Schulen, Verbänden und Vereinen gestellt. Unterstützt vom Jugendamt der Kreisverwaltung will man gemeinsam ein vor zwei Jahren gestartetes Netzwerk ausbauen. Es hat das Ziel, mit fachlicher Begleitung die Kinder- und Jugendarbeit inklusiver zu gestalten.

Dazu fand im Oktober ein regionaler Fachtag im Plenarsaal in Prenzlau auf Einladung des Jugendamtes statt. Daran beteiligten sich Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeiter, verschiedenste Träger, Mitarbeiter von Freizeiteinrichtungen und Kommunen. Sie demonstrierten anhand von Praxisbeispielen, wie bisher die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen gelingt, welche Chancen und Schwierigkeiten es im ländlichen Raum gibt und welche konkreten Schritte notwendig sind, um eigene Angebote inklusiver zu gestalten.

Inklusion gelingt nur mit gegenseitiger Unterstützung“, so Henryk Wichmann, 2. Beigeordneter der Kreisverwaltung Uckermark. „Sie ist nicht nur ein gesetzlicher Anspruch, sondern geforderte Praxis. Und sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Region.“ Kinder sollten künftig nicht mehr fragen müssen, ob sie mitmachen dürfen, so seine Vision. Und Fachkräfte sollten nicht mehr sagen, dass sie es nicht schaffen, sondern wie sie es möglich machen können.

Inhaltliche Unterstützung bieten dabei der Fachverband Jugend/Jugendsozialarbeit in Brandenburg, das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg oder das Institut für inklusive Organisationsentwicklung.

Das Interesse an der weiteren inklusiven Gestaltung der Kinder- und Jugendarbeit ist hoch. Das zeigten eine Podiumsdiskussion und anschließende Workshops zu verschiedensten Themen. Dabei geht es künftig nicht nur um die barrierefreie Herrichtung von Räumlichkeiten, sondern um Angebote und Veranstaltungen, um Freizeit und Ferien, Theater- oder Musikprojekte. Die engere Vernetzung und Kooperation im Landkreis sollen dazu beitragen, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. 

Quelle: Landkreis Uckermark