Tag des offenen Denkmals am 13.09.2026
Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgegebene Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ legt dieses Jahr den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden.
Denkmale können Netzwerke sein, die uns Menschen in jeder Lebenslage verbinden und damit Gesellschaft möglich machen. Besonders historische Bauwerke der Infrastruktur stellen schon seit Jahrhunderten den Austausch zwischen Menschen her: Historische Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten.
Der Tag des offenen Denkmals® 2026 soll Veranstaltern die Möglichkeit bieten, das Bewusstsein für die Relevanz dieser besonderen Denkmale und dem Denkmalschutz allgemein als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter zu stärken. Die Umsetzung des Mottos bedeutet zum einen, Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr öffentlich zugänglich zu machen: Ob Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen, Krankenhäuser oder Verteidigungseinrichtungen, sie alle sollen als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne ruft das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals® selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern.
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Hinweis: Der angekündigte Spaziergang über den jüdischen Friedhof Schwedt/Oder muss leider entfallen. Die Mitarbeiter der Steinmetzwerkstatt Thomas Busch haben eine Begehung des jüdischen Friedhofs mit Standsicherheitsprüfung der vorhandenen Grabsteine durchgeführt. Für 25 Grabsteine besteht absolut keine Standsicherheit mehr. Das bedeutet es besteht Gefahr für Leib und Leben. Bis zur Behebung des Problems ist der Aufenthalt auf dem Friedhof nicht mehr möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis!
Siehe hier: https://www.schwedt.eu/de/juedischesmuseum/aktuelles/musik-unterm-walnussbaum--4-/225077
Quelle: Landkreis Uckermark