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Datum: 28.05.2026

Sanierung des Oder-Neiße-Radweges im Bereich Gartzer Schrey - Umleitung ab August 2026

Der Landkreis Uckermark, die Stadt Gartz (Oder) und die Gemeinde Mescherin setzen gemeinsam ein bedeutendes Infrastrukturprojekt zur weiteren Stärkung des Tourismus und der grenzüberschreitenden Freizeitangebote in der Region um. Im Rahmen eines Interreg-geförderten Projektes wird ein Teilstück des Oder-Neiße-Radwegs modernisiert und damit ein weiterer wichtiger Baustein für den geplanten Radweg von Berlin über Stettin bis nach Kolberg geschaffen.

Die Bauarbeiten beginnen am 15. Juni 2026. In einer ersten Projektphase werden zunächst neue Rast- und Erholungsplätze in den Ortslagen Gartz (Oder) und Mescherin errichtet. Für Radfahrerinnen und Radfahrer entstehen dort moderne Aufenthaltsbereiche mit überdachten Sitzmöglichkeiten, Solarladestationen für E-Bikes sowie sogenannte Smartbenches. Während dieser ersten Bauphase wird es noch zu keinen Einschränkungen auf dem Oder-Neiße-Radweg kommen.

Ab dem 1. August 2026 beginnt die umfassende Sanierung des Radwegabschnittes im Bereich des Gartzer Schrey. Aufgrund der notwendigen Bauarbeiten muss der betroffene Abschnitt des Oder-Neiße-Radweges bis voraussichtlich zum I. Quartal 2027 vollständig gesperrt werden.

Die Baumaßnahme ist erforderlich, da der bestehende Fahrbahnbelag in den vergangenen Jahren aufgrund von Wurzelaufbrüchen erheblich beschädigt wurde. Um künftig wieder eine sichere und komfortable Nutzung gewährleisten zu können, wird der gesamte Weg grundhaft erneuert und mit einer neuen Asphaltdecke ausgestattet.

Für die Dauer der Sperrung wird eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet. Diese führt über Gartz (Oder), Hohenreinkendorf, Tantow, Geesow und Mescherin.

Der Landkreis Uckermark und das Amt Gartz (Oder) bitten Anwohnerinnen und Anwohner, touristische Leistungsträger sowie Gäste der Region um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauzeit. Das Baufenster wurde so gewählt, um die Natur sowie den Tourismus möglichst wenig zu stören. Ziel der Maßnahme ist es, die touristische Infrastruktur langfristig aufzuwerten und den Oder-Neiße-Radweg nachhaltig attraktiver und moderner zu gestalten.

Trotz der zeitweisen Umleitung bleiben die beteiligten Orte weiterhin gut erreichbar. Die Projektpartner sind überzeugt, dass die Investitionen langfristig sowohl dem Tourismus als auch der regionalen Entwicklung zugutekommen werden.

Quelle: Landkreis Uckermark