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Datum: 25.06.2026

Was tun bei starker Hitze?

Empfehlungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Uckermark

Mögliche körperliche Beschwerden bei starker Hitze:

  • Kreislaufbeschwerden wie Schwindel, Übelkeit, allgemeine Schwäche, vermehrtes Schwitzen
  • Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel)
  • bei Vorschädigung von Herz und Nieren kann es zu Verschlechterungen kommen
  • Gefahr von Sonnenbrand, Sonnenstich, Hitzeerschöpfung oder Hitzekollaps
  • Konzentrations- und Leistungsabfall

Risikogruppen:

  • besonders ältere Menschen, die oft zu wenig trinken
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Chronisch oder akut kranke bzw. immungeschwächte Personen
  • Schwangere
  • Menschen mit vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen (z. B. Blutdrucksenker)
  • Menschen, die unter- oder übergewichtig sind
  • obdachlose Personen

Empfehlungen des Gesundheitsamts:

  • größere körperliche Anstrengungen vermeiden
  • Besorgungen und Aufenthalte im Freien auf kühlere Morgen- oder Abendstunden verlagern
  • tagsüber drinnen oder im Schatten aufhalten
  • atmungsaktive leichte Kleidung tragen
  • ausreichende Trinkmenge nicht zu kalter Getränke (zuckerfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßte Teesorten)
  • Verzicht auf schwere Kost, dafür leichte Speisen mit hohem Obst- oder Gemüseanteil
  • Lüften in den kühleren Morgen- oder Abendstunden bzw. in der Nacht
  • Klimaanlagen moderat einstellen
  • Fenster nach Möglichkeit außen abdunkeln
  • Ventilatoren nutzen (bewegte Luft fühlt sich kühler an)
  • Abhilfe gegen Hitze schafft auch das Aufhängen feuchter Tücher
  • Sport nur am Morgen oder am Abend
  • Abkühlung durch Badengehen oder Duschen (nicht überhitzt ins Wasser, langsam den Körper an die Badegewässertemperatur gewöhnen)

Hinweise auf einen ernsthaften medizinischen Notfall:

Erschöpfungsgefühle, starke Blässe oder Röte, starke Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, steifer Nacken, Übelkeit, Schwindelanfälle, wiederholtes Erbrechen, Kurzatmigkeit, Unruhe, Verwirrtheit, erhöhte Temperatur über 39 Grad Celsius, starke Zuckungen, Bewusstlosigkeit, Infektionen, Appetitlosigkeit, Verstopfung

  • in Notfällen den Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder den Rettungsdienst (112) rufen

Quelle: Landkreis Uckermark